Fruchtzucker bei Krankheiten

Leserfrage: Ich versuche gerade auf obstfreie Hippocrates Ernährung umzustellen. Dabei scheine ich in Unterzucker mit den Symptomen Schwäche, Schwindel und Übelkeit zu kommen. Hast Du damit Erfahrung oder weißt Du wie man damit am Hippocrates Health Institute umgeht?

Wie das Hippocrates Institute damit umgeht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und auch von vielen anderen Faktoren wie allgemeiner Gesundheit, Krankheitsbilder etc. abhängig.

Laut Dr. Brian Clement gibt es Menschen, die von der Konstitution „Zucker-Verwerter“ sind (sollen etwa 10 – 15% sein). Diese Menschen brauchen Fruchtzucker ( d.h. frische Früchte, frisches Kokoswasser etc).

Ich selbst hatte auch die gleichen “Probleme” und kann somit aus eigener Erfahrung sagen, wie ich damit umgegangen bin (dies ist keine Empfehlung, nur Eigenerfahrung): 

Ich habe immer auf meinen Körper gehört und ihm das gegeben, was er brauchte, d.h. bei Unterzuckerung frische Früchte, speziell am Morgen und bei Bedarf auch über den Tagesverlauf, z.B. wenn ich viel Sport betreibe – meiner Meinung nach braucht der Körper hier Fruchtzucker. Auch Stress hat einen Einfluss. Wenn ich weniger aktiv bin, nehme ich mitunter nur 10% Früchte zu mir, wenn ich jedoch körperlich oder auch geistig sehr aktiv bin, dann esse ich mehr Früchte, aber höchsten 50%, denn das grüne Blattgrün ist ebenso wichtig. Somit esse ich vormittags/mittags gern frische Früchte, trinke frisch gepresste grüne Säfte oder auch den Heavy-Metal-Detox-Smoothie (rohzepte.de) und am späten Nachmittag/Abend immer einen großen Sprossensalat.

Wie gesagt, ist mein System eines der wenigen, die scheinbar einen höheren Früchtebedarf haben. Granatäpfel ist eine gute Wahl. Nach vielen Detoxkuren (Schwefel, Candida etc.) weiß ich das aus meinen eigenen Erfahrungen heraus.

Somit hat sich für mich im Laufe der Jahre herausgestellt, dass es sehr wichtig ist, die eigene Balance zu finden (z.B. zwischen Früchten und Blattgrün). Ich persönlich brauche stets beides. Bei allen allgemeinen Informationen aus Büchern, von Webseiten etc. muss man immer bedenken, dass die Aussagen allgemeine Aussagen sind, die natürlich nicht für jeden zu 100% passen können. Deswegen ist es so wichtig, auf die eigenen Körpersignale zu hören (dies habe ich auch in meinem E-Book “Rohkost ist Medizin” in der Einleitung beschrieben).

Schwäche, Schwindel und Übelkeit wären für mich klare Zeichen, dass der Körper es etwas anders braucht. Wenn ich dies mit Unterzuckerung in Verbindung bringen würde, würde ich meinem Körper morgens Beeren geben, vll. frisch gepresster Bio-Wassermelonensaft (mit Schale auspressen) und das eigene Ernährungsgramm innerhalb rohvegan individuell nach meinen eigenen Bedürfnissen für mich abwandeln.

In Einzelfällen biete ich Skype-Gespräche an (keine Beratung, nur Infos über meine eigenen Selbsterfahrungen). Weitere Infos sind zu finden unter: Gesprächstermine.